Richard P. Feynman- Es ist so einfach

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Dieses Werk ist mein erstes Buch von Feynman. Zwischenzeitlich hatte ich ein anderes Buch angefangen, in dem Bücher von ihm erwähnt werden, also landete dieses hier auch auf meiner Liste.

Inhalt:

Hier sind verschiedene Vorträge des theoretischen Physikers und Nobelpreisträgers Feynman gesammelt worden. Sie handeln von Religion, dem Durst des Entdeckens, seiner Mitarbeit an der Atombombe und wie er damit umgeht, seinem ersten Vortrag und noch einigen anderen Dingen.

Meine Meinung:

Interessant ;). Es ist schön zu sehen, dass es immer mehr Bücher gibt, die das mit der Physik nicht so eng sehen, sondern sich bemühen, diese auf eine verständliche und interessante Art und Weise darzustellen. Hier wird allerdings nicht die Physik an sich erklärt, keine Formeln oder Ähnliches. Viel mehr wird der Begeisterung dahinter Ausdruck verliehen, Feynman erklärt, warum Physik so wichtig ist, welchen Stellenwert sie in unserer heutigen Zeit einnimmt. Und warum Physik einem nicht den Zauber nimmt, sondern die Sichtweise sogar noch verbessert. Sehr schön erklärt er das anhand einer Blume, die ihm ein Künstlerfreund vor die Nase hält und vorwirft, er als Physiker könne die Schönheit gar nicht so zur Kenntnis nehmen, sondern lediglich in Einzelteile zerlegen. Die Antwort Feynmans darauf war sehr interessant 😉 Überhaupt kommen sehr viele Beispiele in dem Buch vor, er scheint auf alles eine Antwort oder Erklärung zu haben. Oft wird aus dem Nähkästchen geplaudert.

Was ich aus diesem Buch gelernt habe:

Der Gedanke, der mich auch zum lernen motiviert: Physik muss nicht langweilig oder trocken sein, es gibt noch mehr Menschen, die sie faszinierend darstellen können. Physik will nicht auseinandernehmen, sie will verstehen. Und es gibt noch so viele Dinge, die man nicht versteht! Das wird bestimmt nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein.

Fazit:

Man kann das Buch lesen, muss es aber nicht. Sicherlich ist es sehr interessant, aber größtenteils abseits der Physik. Es dient mehr dazu, den Physiker Feynman kennenzulernen, nicht um seine großartige Denkweise. Als Einstieg ist es bestimmt sehr empfehlenswert, und ich bin auf seine anderen Bücher gespannt.

Thomas Hohensee- Glücklich wie ein Buddha

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Wieder ein Buch aus der Stadtbib! In der nächsten Zeit wird es vorrangig um Bücher aus diesem wundervollen Ort gehen- allerdings bis auf äußerst wenige Ausnahmen auch nur naturwissenschaftliche Bücher. Aber keine Sorge, die sind sehr interessant!

Dieses hier kam auf meinen Stapel, da ich ja gerade mal wieder so eine kleine Selbstfindungsphase habe. Und ich muss vorab sagen: Es war ein kleiner Glücksgriff.

Inhalt:

Was ist Glück? Warum ist es uns so wichtig? Können wir überhaupt glücklich sein? Wenn ja, für wie lange? Und wie?

In diesem kleinen Büchlein gibt Thomas Hohensee die Antworten, und zwar ohne Dogmen oder strikte Vorgaben. Es geht viel mehr um die ganz persönliche Art von Glück- und um ein paar Erkenntnisse, die der Autor mit uns teilt.

Meine Meinung:

Sehr interessant! Ich halte mich keiner Religion für richtig zugehörig, viel mehr picke ich mir aus allem was Interessantes raus. Und Buddhismus gehört für mich definitiv zu den Dingen, die ich sehr interessant finde- und wodurch ich übrigens auch zumindest teilweise vegan geworden bin.

Hier gibt es wirklich keine Dogmen, der Autor hält den Leser auch keine Blumenweisheiten vors Gesicht, wie das viele andere Bücher machen. Ich würde es auch nicht wirklich als Selbsthilfebuch bezeichnen, eher als eine Art, keine Ahnung, vielleicht eine Anleitung zum Glück. Auch um Buddha geht es hier nur sehr bedingt, er wird als ein Vorbild dargestellt, das allerdings auch nicht fehlerfrei ist. Schließlich war Buddha auch nur ein Mensch, und als Mensch hat er es geschafft, sein Glück zu finden. Wie er das gemacht haben könnte, wird in diesem Buch dargestellt. Wir erfahren von einigen Wegen, zu Glück zu finden, Dinge, die wir vermeiden sollten. Bei der Anleitung zum Unglücklichsein musste ich sehr lachen, das war echt toll 😉 Ein wenig nervig fand ich die zahlreichen Hinweise auf sein anderes Buch, das hätte man ein, zweimal erwähnen können, aber nicht so oft. Auf der anderen Seite erwähnte er auch noch andere Bücher, und eines davon klang so interessant, dass ich es heute direkt ausgeliehen habe. Davon werde ich euch natürlich auch berichten.

Was ich aus diesem Buch gelernt habe:

Glück ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich, es ist nicht von anderen abhängig. Ich möchte mich jetzt vermehrt wieder um die Frage kümmern, was Glück für mich bedeutet und wie ich es erreichen kann. Vielleicht folgt hier eines der vielen privaten „Happiness- Projekt“e. Wollte das Buch auch nochmal lesen…

Fazit:

Trotz seiner Schlankheit ein lesenswertes Buch, in das man ruhig öfter mal reinschauen kann, um sich einige Dinge wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Sam Kean- Die Ordnung der Dinge

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Hach ja… eigentlich sollte ich mich viel eher daran machen, die ganzen Bücher hier in meiner Wohnung zu lesen, aber manchmal komme ich an interessanten Büchern in der Bib nicht vorbei- zumal ich auch noch die Ausrede habe, dass es mir ein wenig beim lernen hilft 😉

Inhalt:

Sam Kean hat im Laufe seines bisherigen Lebens alle möglichen Geschichten rund um die Elemente gesammelt. Ihre Herkunft, ihre Entdecker, ihre Wirkungen, Nachwirkungen, Irrtümer….es gibt Abstecher in die Biologie, Geologie, Astronomie, Quatenphysik, aber auch viele verrückte Geschichten, die Mörder- Elemente auf dem Giftkorridor, die Politik der Elemente und noch sehr vieles mehr.

Rezension:

Wow! Das erste Buch über Chemie, das ich abseits meines Selbststudiums gelesen habe. Andere naturwissenschaftliche Bücher werden hier auch noch vorgestellt, keine Sorge. Doch dieses hier? Richtig gut! Selten habe ich etwas so interessantes gelesen. Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass es viel mehr eine Liebeserklärung an die Elemente und ihr Periodensystem als ein Buch ist. Wie so viele andere stand ich als Schüler auch ratlos vor diesem Schaubild im Chemie- Unterricht, habe es nur in Ansätzen begriffen (dachte ich) und schon bald darauf vergessen. Doch dieses Buch hier hat mir in der kurzen Zeit mehr beigebracht, als vermutlich meine Lehrer wussten- oder bereit waren, ihr Wissen zu verteilen. So viel habe ich jetzt über Namen der Elemente gelernt, dieses Kauderwelsch ergibt einen Sinn, über die Entdeckungen und Irrtümer, wie sie entdeckt wurden, was man alles damit anstellen kann, welche grandiose Geschichte hinter diesen aus zwei bis drei Buchstaben bestehenden Kästchen steckt. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, mal zu lesen, selbst wenn man sich gar nicht für Chemie interessieren sollte- hier durch, durch dieses Buch, wird das Interesse mit Sicherheit geweckt. Alles ist sehr leicht verständlich, allerdings ohne den Leser für blöd zu halten, einfach nur genial erklärt. Schaut unbedingt mal rein!

Fazit:

Relativ zu Anfang vergleicht Kean das Periodensystem mit einer Burg, einem Schloss. Ich stimme ihm absolut zu. Denn mit jeder Tür, die sich öffnet, entdeckt man neue, verblüffenden Dinge, die man nicht für möglich gehalten hätte. Zwar habe ich mir dieses Buch nur ausgeliehen, doch es ist eines, das auf jeden Fall noch im Laufe diesen Jahres auch in meinem Regal zu finden sein wird!

Was bin ich eigentlich?

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Ha, das ist lustig 😉 Gestern hatte ich darüber nachgedacht, einen Artikel über das Thema Ernährung, Veganismus und Co zu schreiben, und Liathano hatte scheinbar denselben Gedanken 😉

Bin ja sowieso wieder oder immer noch ein wenig auf dem Selbstfindungstrip, deswegen kam auch das Thema „Ernährung“ vor. Was nicht so ganz einfach zu beschreiben ist….

Ich bin eben hin- und hergerissen, auch wenn jetzt viele Veganer wohl im Laufe des Artikel aufschreien werden. Doch das sehen wir dann alle in der Kommentarfunktion 😉

Einerseits denke ich: Ja, ich würde mich gerne richtig Veganer nennen. Einfach, weil ich denke, dass es die für mich ethisch korrekteste Ernährung ist. Habe ja in dem vergangenem Jahr auch sehr viel dazu gelesen, sehr viele Rezepte ausprobiert und mich wirklich umfassend informiert. Ich weiß, dass es mir ein gutes Gefühl gibt, auf gewisse Dinge zu verzichten, wie etwa Fleisch, Milch, aber auch (abseits vom Veganismus) zu viel E- Nummern in meinem Esse, „ungesundes“ Mehl, zu viel Zucker und etc. Ich fühle mich dadurch einfach besser, keine Frage. Probiert das ruhig mal ne Woche aus, es gibt geniale Alternativen! Bisher hatte ich noch kein Rezept, das nicht schmecken würde 😉

Andererseits aber bin ich auch oft nicht konsequent, das gebe ich zu. Manchmal habe ich Lust auf Schokolade, auf Käse. Gott sei Dank nie auf Fleisch, aber im Sinne eines Veganers ist Milch, verständlicherweise, genauso schlimm. Dann aber denke ich: Muss ich mir unbedingt einen „Stempel“ aufdrücken? Wenn ich ab und an diese Dinge esse, kann ich mich nicht mehr „Veganer“ nennen, oder? Ist das überhaupt wichtig, wie man sich nennt? Wie Liath schon sagt: Es vereinfacht manchmal die Dinge. Statt zu sagen „Ich esse das, das, das, das, dieses und jenes nicht“, ist ein Begriff wie „Ich bin Vegetarier/ Veganer“ schon ein Stück hilfreicher. Auch wenn man dennoch komische Blicke erntet 😉

Zu einer wirklichen Antwort bin ich noch nicht gekommen. Brauche ich jetzt einen Bezugspunkt, um mich und meine Ernährungsweise zu klassifizieren, oder eher nicht?

Auf jeden Fall denke ich, dass alles von bewussten Entscheidungen abhängt. Wenn man sich darüber informiert, woher sein Essen kommt, wenn man ungefähr weiß, was dahinter steckt oder was für einen Effekt das auf den Körper hat (muss euch demnächst noch unbedingt was über Koffein erzählen, das war sehr interessant!), dann kann man sich entscheiden: Will ich das essen/ trinken, obwohl ich diese Dinge weiß? Oder kann ich es in Kauf nehmen? Und ist es für mich in Ordnung, wenn ich das jetzt mache? Bin ich dadurch ein schlechterer Mensch, weil ich meinen Gelüsten folge?

Zumindest ist es ein klein wenig besser, als sich wahllos mit irgendwas „zuzustopfen“, nur, weil man keine Ahnung von seinem Essen hat. Es geht ja nicht um die ultimative Wahrheit, zum Beispiel, ob Aspartam nun ganz schlimm ist oder nicht. Aber man sollte es zum Beispiel nicht zu sich nehmen, wenn man abnehmen will. Nicht, weil laut einigen Seiten Schwein damit gemästet werden, sondern weil es tatsächlich ausprobiert worden ist: Wenn man eine Woche lang dieselben Produkte wie sonst ist, in den selben Mengen, nur eben in Light bzw Aspartam- Version, dann nimmt man zu. So einfach geht das 😉 Also: Egal, welcher Ernährungsphilosophie ihr anhängt: Trefft bewusste Entscheidungen über euer Essen! Diese 5l Fanta oder Eistee aus einigen Geschäften kann doch einfach nicht gesund sein…oder was meint ihr? Vielleicht bekommen wir hier ja ein paar Meinungen zum Thema Essen, Ernährung, Stempel und Entscheidung zusammen, das wäre cool 😉 Muss mich auch endlich mal daran machen, die bisherigen Kommentare zu beantworten…ich verspreche, das erfolgt in Kürze! Spätestens zum Wochenende 😉

 

 

Hilfe, ich werde zu einem Nerd!

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Hey da!

In den letzten Tagen beschäftige ich mich viel mit Physik und anderen Naturwissenschaften, da ich dieses Jahr mein heiß erwartetes Studium der Geowissenschaften anstrebe. Also versuche ich gerade, mir all die Dinge selber beizubringen, die ich eigentlich schon seit der Schule wissen sollte. Zumindest die Grundlagen der Mechanik sitzen jetzt halbwegs…es geht voran.

Mittlerweile liebe ich die Naturwissenschaften echt heiß und innig, ich finde die total toll! Früher habe ich Chemie und Physik gehasst, jetzt könnte ich mir meinen Tag gar nicht mehr ohne vorstellen. Teilweise sehe ich keine Objekte oder Bewegungen mehr, sondern Kräfte, Formeln und noch viel schlimmere Dinge 😉 Es ist, als würde die Welt um mich herum plötzlich einen Sinn ergeben, alles ist miteinander verknüpft! Am liebsten würde ich den ganzen Tag ununterbrochen lernen 😉

Wenn das noch nicht gruselig genug ist, so bin ich vorhin bei wikipedia wegen einem kleinen Lachanfall hängen geblieben, über den vermutlich nur fertige oder angehende Freaks wie ich lachen können.

Oder wusstet ihr, dass der Tag der Kreiszahl Pi der 14.3 eines jeden Jahres ist? Und zwar ganz einfach deswegen, weil die amerikanische Notation dieses Tages 3/14 ist.

Und die ersten Stellen von Pi sind 3,14…

Ich musste so lachen! Sorry, wollte euch das eben mitteilen 😉

Ich mutiere, oder? 😦

 

(Aber irgendwie bin ich gerne ein kleiner Mutant…)

Eine Bremerin auf Selbstfindung

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Weiter gehts.

Jetzt gerade scheint mein Blog so eine kleine Art Tagebuch- Ersatz zu werden. Obwohl, nicht wirklich, denn meine Notizbücher schreibe ich weiterhin voll 😉 Ich denke mir einfach nur, dass es noch mehr Menschen wie mich dort draußen gibt, die einfach auf der Suche nach sich selbst sind.

Im Internet und in Büchern gibt es hunderte, wenn nicht Millionen von Anleitungen. Sie reichen vom einfachen „Finde dich selbst“ über „Tu es endlich“ bis hin zu dem bekannten „Happiness Projekt“. Alle scheinen sich aber in etwas einig zu sein: Um zu sich selbst zu finden, muss man entweder glücklich sein, oder man ist zumindest spätestens dann glücklich.  Wenn ich mal kurz selbst nachdenke, trifft das irgendwie zu. In Momenten, in denen ich wirklich glücklich war, da erfüllte das meinen ganzen Körper, pulsierte praktisch, und ich musste nicht darüber nachdenken, ob ich nun ich selbst bin oder nicht. Buddhisten würden vermutlich sagen, ich „war“ einfach. Wer weiß, vielleicht stimmt das ja auch.

Ein Problem wird das jedoch, wenn man unglücklich mit sich selbst ist. Folglich kann man weder sich selbst finden noch glücklich werden, oder? Packen wir das Problem an der Wurzel! Wenn sich alles ums glücklich sein dreht, darum, zu sich selbst zu finden, dann sollten wir das wie jeder gute Wissenschaftler definieren, eine Bestandsaufnahme machen. Sehen wir das alles, diesen Blog und meine Einträge, als eine Art Experiment. Nennen wir es das „Helden- Balance“- Projekt. Und ja, diesen Titel habe ich mir wirklich gerade ausgedacht! 😉

Erst einmal sollten wir wissen, was Glück ist.

Ehrlich gesagt, sind mir da die Hormone, Endorphine und was weiß ich nicht, recht egal. Glück bleibt doch eine subjektive Empfindung. Ein Veganer zum Beispiel ist rundum glücklich, wenn er ein tolles Essen ohne jegliches Tierleid bekommt und ohne schlechtes Gewissen schlemmen kann. Ein Omnivor (alles- Esser) dagegen ist glücklich, wenn er eine große Salami- Pizza oder ein riesiges Steak bekommt. Zwar sind dann beide wegen dem Essen glücklich, aber aus verschiedenen Sichtweisen. Demnach sollten wir uns nicht an allgemeine Definitionen von Glück halten, sondern ganz für uns selbst herausfinden, was uns glücklich macht. Bin gespannt, ob ihr was dazu in den Kommentaren schreibt, ich fange hier jedenfalls mal an 😉

Was mich glücklich und zufrieden macht

– ein gutes Essen (vorzugsweise ohne schlechtes Gewissen, in meinem Fall also vegan)

– meinen Katern zusehen (die stellen die verrücktesten Dinge an! Sogar im Schlaf!)

– joggen und danach unter die Dusche springen (ich steh auf joggen und das Gefühl, meinen inneren Schweinehund überlistet zu haben)

– Dinge erledigen (aus dem Kopf, aus dem Sinn! Dann habe ich mehr Zeit für andere Dinge)

– Lernen und die Dinge verstehen (Aha- Effekte sind etwas ganz tolles)

– finanziell unbesorgt sein zu können (also nicht immer auf den Kontostand sehen zu müssen und hin und her zu überlegen)

– Besuche meiner besten Freundin A.(die in 2 Wochen wieder hier ist! Ich freue mich schon sehr 😀 )

– wachsende Pflanzen unter meiner Obhut (es ist einfach toll, wenn man neue Knospen oder Triebe entdeckt, obwohl sich für jemanden ohne grünen Daumen hält)

– eine aufgeräumte Wohnung (dann kann ich mich besser konzentrieren)

– Sonne (dann liege ich mit allen Vieren von mir gestreckt draußen^^)

– ein gutes Buch (lese gerade wieder die „Harry Potter“- Reihe, dabei muss ich einfach ganz oft lachen)

– ein toller Film (wenn man sich nicht zwischen lachen und weinen entscheiden kann, ist das für mich meist genau richtig)

 

Hmm. Das war es so, was mir auf die Schnelle einfällt. Das sind Dinge, von denen ich denke, dass sie mich glücklich machen oder wenigstens zufrieden. Doch wie oft mache ich diese Dinge tatsächlich? Wenn ich weiß, was mich glücklich macht, warum mache ich das dann so selten und finde sogar Ausreden, um es teilweise nicht zu machen? Wie „es regnet, heute kein joggen“ oder „Ich bin gerne vegan, will jetzt aber diese Schokolade“ oder oder oder…ist das nicht bescheuert? Warum kann ich oder können wir uns nur schwer zu Dingen aufraffen, von denen wir ganz genau wissen, dass es uns damit besser geht?

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr ähnliche Gedanken? Was macht euch glücklich? Und wie oft macht ihr diese Dinge?

Kunterbuntes und so weiter und so fort

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Hmm.

Tja.

Also…keine Ahnung. Kennt ihr das? Euch geht super viel durch den Kopf, die verschiedensten Dinge, aber ihr blickt da noch nicht wirklich durch? Bei mir war das in den letzten Monaten praktisch Dauerzustand. Mir schwirren unendlich viele Sachen durch den Kopf, und auch so viel hat sich geändert…Ich will jetzt versuchen, auch anhand dieses Blogs, eine Art Ordnung in dieses Wirrwarr zu bekommen. Denn ich bin mir sicher, dass es einigen von euch genauso oder zumindest ähnlich geht. Im Prinzip lässt es sich ganz einfach erklären:

Jeder erzählt einem etwas anderes. Personen, Bücher, Filme,…doch was genau davon stimmt?

Wobei es mir weniger darum geht, eine „allgemeine“ Wahrheit zu finden. Ich möchte viel eher herausfinden, was genau davon für mich der richtige Weg ist. Dabei gibt es ganz viele Dinge, über die ich mir Gedanken machen, sie hängen einerseits mit Richtungen zusammen, andererseits mit grundlegenden Dingen.

1. Bin ich Vegetarier oder Veganer? Muss ich mir überhaupt einen Namen geben?

2. Ich habe verschiedene Vorbilder. Letztens hatte ich eine Erkenntnis: Sie sind sich alle selbst treu geblieben. Wenn ich aber nun bestimmte Verhaltensweisen dieser Vorbilder so toll finde und für mein Leben übernehmen möchte- bleibe ich mir dann trotzdem noch selbst treu? Oder versuche ich damit, jemand zu sein, der ich nicht bin?

3. Wie wichtig ist mir mein soziales Umfeld? In den letzten Wochen ist gerade in dieser Hinsicht sehr viel passiert. Einerseits liebe ich meine Freunde, keine Frage, doch manchmal frage ich mich: Ist man alleine nicht besser dran? Meine letzte Beziehung endete von heute auf morgen, hinterließ bei mir eine Menge Schmerz, mit dem ich immer noch versuche, umzugehen. War es das wert?

4. Bin ich zu faul zum lernen oder einfach nur in bestimmten Dingen schwer von Begriff? Dieses Jahr beginnt mein endgültig letzter Studiumsversuch mit einem Fach, dass ich liebe und für das ich jetzt schon lerne: Geowissenschaften. Doch bei einigen Dingen hakt es noch, z.B. klischeehaft bei Physik. Bin ich nur zu faul dazu, sollte ich mich mehr anstrengen- oder abwarten, bis das Studium beginnt?

Ihr seht, dieser Blog wird zunehmend persönlicher. Es wird hier nicht mehr nur um Bücher gehen, sondern um so eine Art Selbstfindung. Ab und an werden auch andere Dinge kommen, wie die Vorstellung von geowissenschaftlichen Dingen, Rezepte, vegane Infos, Neuigkeiten…doch das sind alles Teilbereiche von dem, was ich meine persönliche Entwicklung nenne. Stück für Stück möchte ich endlich in der Lage sein, zu mir selbst zu finden. Vielleicht mag mich ja der eine oder andere auf diesem Weg begleiten oder zieht sogar selber Nutzen aus meinen Erfahrungen 😉