Douglas Preston/ Lincoln Child: Maniac

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Die Fortsetzung von „Dark Secret“ und „Burn Case“, welche ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht gelesen hatte. Trotz Spoiler konnte ich nicht widerstehen.

Innerhalb der Pendergast Reihe sind Dark Secret, Maniac und Burn Case Teil einer Trilogie, die von den Autoren „Diogenes Trilogie“ genannt wird. Hier dreht sich das Geschehen um den Bruder von Aloysius Pendergast, nämlich eben diesem Diogenes.

Weil ich nicht warten konnte, werde ich schon viel wissen, wenn ich die anderen beiden Teile lese. Aber das macht nichts!

Dem National Museum of History wird von einem unbekannten Comte eine Geldspende zuteil, allerdings mit der Bedingung, dass sie dafür ein ganz bestimmtes ägyptisches  Grab ausstellen. Dieses Garb befindet sich in den Gewölben des Museums, eingemauert. Und natürlich hat es einen Fluch. Schon bald gibt es die ersten Toten. Der Einzige, der weitere Tote  verhindern könnte, ist Pendergast- doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt ein.

Spannend. Einfach nur spannend, ganz besonders das Ende, als es darum geht, dieses große Ereignis zu verhindern. Selten habe ich so hastig die Buchseiten umgeblättert. Nach meiner letzten Buchenttäuschung, in dem es um ein ägyptisches Grab ging („Anubis“ von Wolfgang Hohlbein), war ich etwas skeptisch. Aber es war grandios. Ich verrate jetzt hoffentlich nicht zu viel, aber es gibt da eine Szene, wo sie natürlich den Mörder suchen. Und dabei, auf diesen wenigen Seiten, lief es mir wirklich kalt den Rücken runter. Wie schaffen die das bloß? Es könnte daran liegen, dass sie zwar Dinge beschreiben, ausführlich sogar, aber es bleibt trotzdem eine ganze Menge der Fantasie überlassen. Deswegen fand ich unter anderem auch „ES“ so herrlich- schrecklich.

Wieder einmal erfährt man mehr über Pendergast. Es ist sehr interessant zu sehen, wie seine Kindheit war, wie er als Kind war, und was genau damals passiert ist. Auch diese Erinnerung ist unheimlich, aber gelungen. Die Beschreibungen lassen ein fantastisches Bild enstehen, man spürt förmlich Pendergasts Verlangen, selber endlich die Wahrheit herauszufinden, der Leser zitter mit ihm.

Das Ende, also was nach dem Museum kommt, fand ich jedoch ziemlich angehängt, ein wenig lieblos. Nicht unbedingt schlecht oder nicht nachvollziehbar, aber daraus hätte man vielleicht eher noch ein Buch machen sollen, um der Diogenes- Reihe einen würdigeren Abschluss zu verleihen. Das war etwas, was mich ein wenig enttäuschte.

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