Libba Bray- Rebel Angels

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Wieder ein Zufallsfund in der der Stadtbücherei. Ich fand das Cover ganz ansprechend und habe es während meiner Ferienzeit in Garrel gelesen.

Übrigens handelt es sich hier um den zweiten Band der „Gemma Doyle Triologie“:

1. The Great and terrible beauty

2. Rebel Angels

3. The Sweet far things

Auf deutsch sind die Bücher als „Der geheime Zirkel“ bekannt.

So, nun war das aber genug Formales.

Gemma Doyle lebt in England des 20 Jahrhunderts. Sie hat Visionen und kann einen Ort betreten, der in den englischen Büchern als realms bezeichnet wird, was ich einfach mit Gefilde oder Königreich übersetzen würde. Diese realms haben ein wenig etwas von Narnia, es geht scheinbar allen gut, alles ist prima, und wo auch immer man hingeht, findet man mysteriöse Gestalten wie etwa eine Gorgone. Im Gegensatz zu Narnia finden sich hier jedoch auch die Toten, die dabei sind, diese Welt zu verlassen und über den Fluss zu treten. Außerdem befindet sich an diesem Ort die Magie. Im ersten Band geschah etwas, was diese Magie freisetzte, so dass Gemma diese nun binden muss. Die Frage ist allerdings, für wen. Sie ist die einzige, die Zugang zu diesem Ort hat, auch wenn sie Personen mitnehmen kann, aber sehr viele wissen von der Kraft dort. So auch eine geheime Gesellschaft, die ihr einen Beschützer zur Seite gestellt hat, Kartik. Für wen also, wer über diese Magie verfügen darf, denn jeder hat Interesse an einer solchen Kraft, besonders ihre Feindin Circe.

Es ist lange her, dass ich ein englisches Buch gelesen habe, also seht es mir ein wenig nach, wenn das nicht unbedingt den deutschen Büchern entspricht. Zumal ich ja auch hier bei diesem zweiten Band eingestiegen bin.

Die Charaktere sind faszinierend, sowohl Gemmas Freundinnen als auch ihre Bekannten oder Lehrer. Man kann sich in vieles gut hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Das gelingt natürlich nicht immer, aber zu einem sehr großen Teil.

Andererseits sind viele Handlungen oder Wendungen auch vorhersehbar, etwa wenn es darum geht, Circe zu enttarnen. Dieser Teil der Geschichte hat mich nicht ganz überzeugt.

Davon abgesehen gibt es ein paar Handlungsstränge, die sich durch das ganze Buch ziehen, sich miteinander verflechten und vor allem neugierig auf mehr machen. Dabei geht es nicht immer nur um magische Dinge, sondern auch um Gemmas Alltag, ihre Familie, ihre Beziehungen oder auch Probleme.

Wenn wir schon bei Problemen sind: Es fiel mir schwer, mich mit der Beschreibung der realms anzufreunden, das erschien mir alles zu paradiesisch, zu himmlisch. So ging mir auch nicht ganz auf, was Gemma und ihre beiden Freundinnen dort eigentlich genau wollten, denn genau genommen war dort nichts los. Vielleicht habe ich auch einfach eine andere Einstellung dazu, wer weiß. Hat man sich aber mit der Existenz dieser realms abgefunden, so sind auch die folgenden Ereignisse möglich, und die Gestalten gehen voll und ganz in dieser Welt auf.

Fazit: Ein Buch, dass man zum Zeitvertreib lesen kann, aber man kann auch ganz gut weiterleben, ohne es zu kennen. Vermutlich nur für Liebhaber der Narnia- Bücher geeignet.

Bei amazon kaufen oder ansehen: Rebel Angels (The Gemma Doyle Trilogy)

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