Jenna Black- Dämonenkuss

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Dieses Buch konnte ich durch die freundliche Bereitstellung des Droemer- Knaur Verlages lesen.

Morgan Kingsley ist Exorzistin, und zwar eine der Besten. Sie kann eine ziemlich gute Erfolgsquote aufweisen, wenn es darum geht, illegale Dämonen aus dem menschlichen Körper zu entfernen. Ihre Sichtweise wird auf den Kopf gestellt, als sie Nachrichten von einem derartigen illegalen Dämon bekommt- der sich in ihr selbst aufhält.

Hört sich vielleicht nicht sehr überzeugend an, aber das ist es. Jenna Blacks Buch ist frisch, spritzig und jugendlich. Morgan Kingsley ist eine sehr wandelbare und überraschende Persönlichkeit, jemand mit einem Schwertertattoo, der den Landhausstyle liebt, der taff ist, aber nicht dämlich, wie sie einmal auch sehr schön zum Ausdruck bringt. Sie ist ein sehr überzeugender Charakter, genau so, wie es auch ihre Entwicklung im Verlauf dieses ersten Buches ist. Sicher, in manchen Abschnitten ist die Handlung recht vorhersehbar, dann aber auch wieder nicht. Es ist schwierig zu beschreiben. Ein Pageturner war es nicht zwangsweise, aber doch sehr nahe dran. Besonders die Darstellung von Lugh hat mir sehr gut gefallen, und zwar so gut, dass ich mir teilweise wünschte, selber einen derartigen Dämon zu haben. Auch diese neue Idee mit legalen und illegalen Dämonen war faszinierend, es eröffnet eine neue Art und Weise, mit dem Thema Dämonen umzugehen. Bisher war man entweder nur sehr bösartige, Weltenvernichtende Dämonen gewohnt, oder welche, die Dank „Twilight“ zum Traum aller Mädchen und Frauen avanchierten. Dieses Mal jedoch gab es Unterschiede, die ich wirklich zu schätzen wusste. Jenna Black ist es gelungen, ihre Dämonen überraschend menschlich erscheinen zu lassen, mit Stärken und Schwächen, also keine Wesen, die über allem stehen.

Was mich allerdings störte, waren gerade zu Anfang die gehäuften Sexszenen. Ich bin nicht prüde und fand sie auch durchaus gut beschrieben, besonders die Szenen zwischen Adam und seinem Parter, aber diese Häufung ließ mich doch in die Zeit von „Feuer und Stein“ zurückdenken. Am Anfang wäre etwas weniger gut gewesen, gegen Ende erscheint es jedoch sehr gut platziert, als hätte Jenna Black das richtige Timing und Setting für ihre Szenen gefunden. Für ein Debüt ist es ein wirklich gutes Buch, viel besser, als der Klappentext oder das, was ich oben fabriziert habe. Deswegen bin ich auch sehr gespannt, wie die folgenden Bände so sind. Vielleicht werde ich sie sogar auf Englisch lesen, einfach um der Atmosphäre willen. Aber das steht noch nicht fest 😉

Fazit: Ich kann „Dämonenkuss“ nur empfehlen. Es ist vielleicht nicht unglaublich herausragend, aber definitv lesenswert.

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