Karin Slaughter- Verstummt

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1985 wird ein junges Mädchen brutal vergewaltigt und ermordet.

2005 geschehen erneut Morde mit dem gleichen Handlungsablauf. Der Mörder von 1985 befindet sich auf freiem Fuß, beteuert jedoch seine Unschuld. Jemand würde ihm etwas unterschieben wollen.

Doch wer ist dann der Mörder?

Ein verstörender Thriller, der einen nicht in Ruhe lässt. Man erfährt zwar schon ungefähr in der Mitte des Buches, wer der Mörder ist, doch dann geht es darum, ihn zu überführen. Beweise zu finden, ohne dass er etwas davon merkt. Bis dahin läuft er frei herum, kann sich weitere Opfer suchen, Beweise manipulieren und Verdachtsmomente ablenken.

Positiv muss man auch vermerken, dass das Buch sehr interessant aufgebaut ist. Nicht nur die Sprünge zwischen 1985 und 2005, sonder auch, wo bzw. wann der Schwerpunkt der Sichtweise auf welchem Charakter liegt. Das war äußerst gelungen.

Die Charaktere an sich dagegen jedoch etwas weniger. Sie sind zwar sehr interessant und haben mitreißende Geschichten, aber dafür keinen Tiefgang. Trotz der spürbaren Sorgfalt und Mühe, die sich Karin Slaughter gegeben hat, bleiben besonders Will und Angie eindimensional. Am Anfang war das sehr deutlich, was auch im weiteren Verlauf nicht besser wurde.

FAZIT: 3,5/ 5

Viele Punkte für Aufbau, Handlung und Idee, Abzug wegen der Charaktere. Trotzdem lesenswert.

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