Jonathan L. Howard: Seelenfänger

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Johannes Cabal hat vor vielen Jahren seine Seele an den Satan verkauft, damit er die Macht bekommt, Tote zu beschwören.  Doch nun will er seine Seele zurück. Satan willigt ein, sofern Cabal ihm innerhalb eines Jahres hundert andere Seelen bringt. Bewaffnet mit einem schwarzen Zug und diversen Untoten macht sich Cabal auf den Weg.

Mir ist noch nicht ganz klar, ob es ein 2 oder 3 Punkte Buch ist. Das Ende lässt gegen 3 tendieren, der Rest dagegen…

Es wirkt zwar stellenweise recht lustig, etwa das Bild vom „philosophischen Minenfeld“. Dann aber schien es sehr bemüht, möglichst skurill zu sein. Ich denke, dass die Idee toll ist, das man da eine ganze Menge hätte draus machen können- der Autor hat diese Chance jedoch versäumt.

Das Buch hat nichts von Pratchett oder Martinez an sich, sondern ist einfach nicht überzeugend. Zwischendurch gibt es sehr vielversprechende Szenen, wo man schonmal schmunzeln muss. auch die Charaktere haben ihre Top- Auftritte. Leider kommen diese Momente jedoch viel zu selten vor. Das alles hätte noch ein bißchen mehr Arbeit verlangt.

Da es sich hier um den Auftakt einer Trilogie handelt, muss der Autor vielleicht erst noch in Fahrt kommen, den ein oder anderen Tag in seiner skurillen Welt verbringen. Das hoffe ich wirklich, denn wie oben erwähnt, ist die Idee ziemlich cool- nur die Umsetzung mangelhaft.

FAZIT: 2,75/ 5

Ein Buch für zwischendurch, ohne Tiefgang oder großen Unterhaltungswert. Eignet sich für eine Zugfahrt oder sonstige Wartepausen, ohne hohe Erwartungen an das Buch zu stellen.

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