Rudyard Kipling: Das erste Dschungelbuch

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Im ersten Dschungelbuch geht es, anders als im Disney- Film, nicht nur um Mowgli und seine Freunde. Es ist eine Sammlung von tierischen Geschichten, die sich nicht zwangsweise auf den Dschungel beziehen.

Für mich war es schön, die Geschichte von Rikki- Tikki- Tavi wiederzuentdecken. Als Kind habe ich sie in einem Märchenbuch gelesen und fand sie klasse.

Üerhaupt sind die Geschichten wunderschön. Man ihnen ihr Alter gar nicht an, bis auf eines: wer denkt sich heute so etwas noch aus? Sicher, es gibt viele tolle und moderne Geschichten, aber niemand würde einen Elefantentanz beschreiben. Auch davon abgesehen schreibt Kipling sehr fesselnd, bei dem Kampf in den „Kalten Stätten“ etwa war ich richtig angespannt.

Einen wirklichen Zusammenhang zwischen den Geschichten gibt es allerdings nicht. Die ersten drei drehen sich um Mowgli, dann kommen vier voneinander unabhängige Geschichten. Jeder Story wird ein kleines Lied voran- und nachgestellt. In meiner Ausgabe (Haffmans Verlag, 1998) einmal englisch und einmal deutsch. Die Übersetzung der Lieder finde ich jedoch nicht sehr gelungen. Eines Tages werde ich das Buch noch einmal im Original lesen- jetzt jedoch freue ich mich erst einmal auf den zweiten Teil.

FAZIT: 4,5/ 5

Immer noch lesenswert, leicht zu lesen und wunderschön geschrieben. Eine tolle Wiederentdeckung.

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