Stephenie Meyer- Seelen

Standard

Erscheinungsjahr: 2008

Originaltitel: The Host

Über die Autorin

Tja, wer kennte Stephenie Meyer heutzutage nicht? Das ist, als hätte man noch nie den Namen Rowling gehört. Geboren wurde Meyer an Weihnachten 1973 in Hartford geboren. Ihr erstes Werk war natürlich „Bis(s) zum Morgengrauen“, eher bekannt als „Twilight“ oder die „Saga von Edward und Bella“, etc. Auf die Idee zu diesem Buch kam sie durch einen Traum.

Klappentext:

„Seit jener ersten Nacht, in der ich geschrien habe, als ich die Narbe in seinem Nacken ertastete, hat Jared mich nicht mehr geküsst. Will er mich nicht mehr küssen? Sollte ich ihn vielleicht küssen? Er sieht auf mich herunter und lächelt, die Fältchen um seine Augen breiten sich wie kleine Netze aus. Ich überlege, ob er wirklich so gut aussieht, wie ich glaube, oder ob es mir nur so vorkommt, weil er außer mir und Jamie der einzige Mensch auf der ganzen Welt ist. Er drückt meine Hand und mein Herz donnert gegen meine Rippen. Es schmerzt, dieses Glück.“

Inhalt:

Wir befinden uns in der Zukunft. Menschen sind nicht mehr alleine, ihre Körper dienen als Wirte für sogenannte Seelen. Sie sind absolut friedlich, dennoch haben sie unseren Planten besiedelt. Nur noch sehr wenige Menschen ohne so einen „Parasiten“ leben, sie verstecken sich. Eine von ihnen ist Melanie. Doch sie wird gefangen, und ihr wird die Seele von Wanderer eingesetzt. Niemand hat damit gerechnet, dass Melanie in ihrem Körper weiter existieren würde, genauso wie Wanderer auch. Sie ist eine Gefangene in ihrem Körper. Ihr bleiben nur Erinnerungen, Gedanken, die Wanderer bald für ihre eigenen hält. Sie muss an Jared denken, Melanies Liebe. Aber sind das ihre oder Melanies Gefühle?

Kritik:

Wunderbar! Wirklich, ich kann es kaum besser beschreiben. Erst vor wenigen Minuten habe ich dieses Buch gelesen und muss euch deswegen sofort davon berichten. An so vielen Stellen musste ich lachen oder hatte einfach Tränen in den Augen…Klasse. Am Anfang ist das alles sehr verwirrend, man quält sich ein wenig durch die ersten Seiten. Der Umfang des Buches, in Deutsch über 800 Seiten, machen die Sache auch nicht viel besser. Aber das ist nunmal so, Stephenie Meyer braucht Zeit, um in Fahrt zu kommen- dann aber richtig. Natürlich gibt es auch Paralellen zu ihrem Hauptwerk, nervig fand ich, dass sie nicht von dieser Dreier- Beziehung wegkam. Dennoch ist es gut geworden, es liegt meiner Meinung nach auf einer Linie mit „Twilight“. Vor allem ist der Charakter dieses Mal sehr viel besser als Bella geworden. Eines der besten Zeugnisse von Menschlichkeit, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Auch von Liebe, aber nicht dieser bekannten Liebe aus ihrem anderen Werk, sondern anders, reifer. Es macht einen nachdenklich, lässt einen hinter seine eigenen Gedanken schauen.

Bewertung:

Nur weil hier keine Vampire und kein Edward drin vorkommen, sollte man das Buch keineswegs verschmähen. Vor allem da es alleine schon vom Stil her um Längen besser als die Fortsetzungen von „Twilight“ sind. Ich kann euch nur empfehlen: Lasst euch auf diese etwas andere Liebesgeschichte ein und seht es selbst!

Weitere Werke der Autorin:

– Twilight

– New Moon

– Eclipse

– Breaking Dawn

– The short second life of Bree Tanner

– The Host

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