Preston/ Child: Fever- Schatten der Vergangenheit

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Es ist da, es ist da!! Tschuldigung 😀 Jetzt geht es zur Rezension:

Fever- Ein neuer Fall für Agent Pendergast

Obwohl es schon viele Jahre zurück liegt, bekommt Agent Pendergast immer noch Alpträume. In ihnen sieht er seine Frau Helen sterben. Er kann nichts gegen diese Träume tun, wird einfach von ihnen heimgesucht. Es ist sein Geheimnis, das er niemandem verrät.

Als er eines Tages sein altes Anwesen noch einmal besucht, fällt ihm etwas auf. Und dieses kleine Detail ist es, dass ihm die Wahrheit verrät: Helen starb nicht auf Grund eines Unfalls- sie wurde ermordet.

Pendergast macht sich zusammen mit D´Agosta, deren Freundschaft auf eine Probe gestellt wird, auf die Jagd nach dem Mörder. Dabei erfährt vor allem D´Agosta sehr viel über seinen Freund, über sein Leben hinter der Fassade als Agent. Pendergast selbst erfährt Dinge über seine Frau, bei denen man sich nicht sicher ist, ob er sie wirklich erfahren wollte. Alle Spuren führen zu einem geheimnisvollen, verschwundenem Bild, dass der Maler John James Audubon gemalt haben soll. Was hat Helens Tod mit diesem Bild zu tun? War es wirklich Zufall, dass Pendergasts Familie viele Bilder dieses Malers besitzt? Und wer ist der geheimnisvolle Mann, der ihn und D´Agosta immer einen Schritt voraus zu schein scheint?

„Fever“ ist der Auftakt zu einer neuen Triologie- das ist einerseits klasse, weil es bedeutet, dass bald noch mehr Lesestoff über Agent Pendergast folgt- andererseits heißt es aber auch, dass hier nicht alle Geheimnisse gelöst werden. Es ist wie bei dem Anfang der Diogenes- Trilogie, das Buch braucht ein wenig, um einen in seinem Bann zu ziehen, zieht sich ein wenig.

Bevor das jetzt abschreckend klingt: Ich kann euch wirklich nur empfehlen, das Buch zu lesen. Wieso? Weil es ein wenig wie bei „Ritual“ ist: Man lernt Pendergast hier von einer völlig neuen Seite kennen, er ist nicht mehr nur der allseits beherrschte und immer optimistische Pendergast, sondern zwischendurch muss er sich wirklich zusammenreißen, wieder aufrappeln. Seinen Freunden D´Agosta und Laura kommen dabei einen besonderen Stellenwert. Selbst Constanze scheint mehr Dinge zu wissen, als sie zugibt, bringt sich dabei selbst in Gefahr.

Also mein Fazit: Lesen! Ich bin selbst ein großer Fan der Pendergast- Reihe und erwarte mit Spannung das nächste Buch.

Mein Dank geht an den Droemer- Knaur Verlag für dieses hervorragende Rezensionsexemplar!

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