Dian Fossey- Gorillas im Nebel

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Heute kommt ein Buch, das zwar nicht auf der Gilmore- Liste steht, aber von dem ich mir vorstellen könnte, dass sie es trotzdem gelesen hat. Außerdem werde ich das ganze abwechseln: Je ein Gilmore und ein normales Buch, damit ihr nicht denkt, ich könnte meine Bücher nicht selbst auswählen 😉

Englischer Titel: Gorillas in the mist

Inhalt:

Dian Fossey verbrachte viele Jahre im Urwald von Ruanda/ Zaire, um die dort lebenden Berggorillas zu erforschen. Dabei hat sie viele interessante Entdeckungen gemacht, doch sie musste sich dafür erst einmal durchsetzen. Denn an diesem Berg war sie nicht die Einzige, die ein Interesse an den Gorillas hat.

Meine Meinung:

Ich fand das Buch ganz interessant. Es war nett zu lesen, die vielen Bilder und besonders der Stammbaum ganz zu Beginn waren hilfreich. Zwischenzeitlich fühlte man sich selbst in den Urwald versetzt, wenn sie von den Begegnungen mit den Gorillas berichtete oder ihrer Behausung. Was störte, war, dass sie ständig von den „Gruppen“ der Gorillas gesprochen hat, das warf mich zwischendurch wieder raus. Allerdings muss man hinzufügen, dass es ein Bericht werden sollte, kein Roman. Also kein großer Kritikpunkt.

Ob es in anderen Ausgaben vorhanden war, weiß ich nicht, bei meiner hätte ich mir ein Nachwort zu Fosseys Bemühungen gewünscht. Was den Naturschutz angeht, den aktuellen Stand der Gorillas…es wäre aufschlussreich gewesen und hätte dem Buch noch das gewisse Etwas geben können.

Die Informationen, die Fossey damit vermitteln wollte, waren durchweg faszinierend. Es ist einfach etwas anderes, einen Gorilla im Zoo zu sehen oder auch nur durch Berichte zu erfahren, wie sich in der Wildnis verhalten. So litt man allerdings auch mit, wenn erneut die Wilderer in das Gebiet eindrangen, angenehm war das wirklich nicht.

Anmerkung zum Film:

Hier habe ich erst das Buch gelesen, dann durch Zufall den Film im Bücherbus gefunden. Habe ihn mir auch kurz darauf angesehen. Er war ganz okay, hatte aber bis auf wenige Szenen nicht viel mit dem Buch zu tun. Vereinfacht könnte man sagen, dass sich der Film mehr auf die Autorin Dian Fossey bezieht, während das Buch klar die Gorillas in den Vordergrund rückt. Doch die Bilder und Aufnahmen von den Gorillas sind durchaus sehenswert, keine Frage. Alleine deswegen sollte man sich den Film einmal ansehen.

Fazit:

Wer sich für Gorillas oder Naturforschung interessiert und den Bericht einer unglaublichen Frau lesen will, der ist hier richtig. Zwischendurch könnte es allerdings auch ein klein wenig langweilig für diejenigen werden, die dem Ganzen kein so großes Interesse entgegen bringen. Ich habe das Buch gerne gelesen, aber es wandert vermutlich nicht auf meinen „werde ich auf jeden Fall nochmal lesen“- Stapael. In Zusammenhang mit dem Film wirkte es etwas ausgewogener^^

Trivia:

Dian Fossey starb recht jung, sie wurde in ihrer Hütte an den bergen, immer noch bei ihren Forschungen, ermordet aufgedunden. Ihr Mörder wurde jedoch nie gefunden.

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