Jodi Picoult- Bis ans Ende aller Tage

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Lese gerade (mal wieder) ein etwas dickeres Buch, nämlich „Der Name des Windes“. Ein Teil der Ausbeute aus der Stadtbücherei…

Jedenfalls gibt es deswegen nun eine Rezension von einem Buch, das ich vor einer kleinen Weile gelesen habe. Hatte es mir mal wieder im Buchmarkt gekauft, wollte es aber auch endlich mal lesen.

Englischer Titel: The Pact

Inhalt:

Emily und Chris kennen sich seit dem Tag ihrer Geburt, wurden nebeneinander in die Liege gelegt. Da auch ihre Eltern befreundet sind, war es nur natürlich, dass sie sich selbst auch anfreundeten und später zusammenkamen.

Dann jedoch werden die beiden gemeinsam gefunden: Emily mit einem Kopfschuss, Chris mit nur noch einer Kugel im Revolver. Doch war es Selbstmord oder Mord? Wollten sie sich umbringen, wollte Chris Emily töten? Aber aus welchem Grund?

Meine Meinung:

Das ist erst mein zweites Buch von Jodi Picoult, das erste war „19 Minuten“, was ich ziemlich gut fand. Deswegen konnte ich auf dem Buchmarkt auch nicht widerstehen und werde auch in Zukunft (z.B. beim Gilmore Girls Projekt) wieder etwas von ihr lesen.

Obwohl ich das andere Buch sehr gut gelungen fand, war ich von diesem hier enttäuscht. Ich hatte einfach mehr erwartet. Klar, es ist eine tolle Geschichte, aber irgendetwas fehlte. Mit Emily konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden, Chris tat mir leid…vor allem aber war schon von vorneherein klar, was bei der Männertoilette geschah. Vielleicht nicht ganz so, aber etwas in der Art war offensichtlich. Ich finde es immer etwas nervig, wenn Autoren ihren Lesern nicht viel zutrauen. Allerdings bin ich mir auch nicht ganz sicher, für welche Altersgruppe das Buch konzipiert ist. Vielleicht ab 16? Wäre denkbar.

Von diesen negativen Aspekten abgesehen war es recht informativ. Das Thema Selbstmord bzw. Mord wurden unter sehr vielen verschiedenen Aspekten beleuchtet. Warum man das tun sollte, wie man in so eine Lage gerät, ob es hätte anders laufen können, wie man reagiert…besonders interessant in diesem Kontext war auch die Veränderung von Melanie und James, das sind die Eltern von Emily. Diese Entwicklung war gut nachvollziehbar und ist gut gelungen.

Auch wenn ich die Story nicht sehr mochte, vor allem Emily mit jeder Seite weniger, so kann ich mir doch gut vorstellen, dass man es verfilmen könnte. Emotional genug ist die Handlung dafür, das stelle ich nicht in Frage. Man kann Chris und Emily gut verstehen, und es ist ein ernstes Thema.

Fazit:

Man muss schon Jodi Picoult mögen, denke ich. Wer über das Thema Selbstmord/Mord etwas lesen will, dem kann ich das Buch auch gut empfehlen. Doch möchte ich nochmal kurz anmerken: Es ist weder sehr anspruchsvoll noch spannend, einfach etwas zum netten Zeitvertreib.

Jetzt seid ihr wieder dran! Bemühe mich ja, euch hier miteinzubeziehen 😉 Habt ihr schon was von Picoult gelesen? Vielleicht sogar dieses Buch? Wie hat es euch gefallen? Würdet ihr es lesen? Könnt ihr mir andere Bücher von ihr empfehlen?

Was ich auf jeden Fall noch lesen möchte, ist „Beim Leben meiner Schwester“…Hat das einer von euch gelesen? Lohnt es sich? Und wie ist der Film so im Vergleich? Fragen über Fragen…und ich freue mich über Antworten!

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