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Thomas Hohensee- Glücklich wie ein Buddha

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Wieder ein Buch aus der Stadtbib! In der nächsten Zeit wird es vorrangig um Bücher aus diesem wundervollen Ort gehen- allerdings bis auf äußerst wenige Ausnahmen auch nur naturwissenschaftliche Bücher. Aber keine Sorge, die sind sehr interessant!

Dieses hier kam auf meinen Stapel, da ich ja gerade mal wieder so eine kleine Selbstfindungsphase habe. Und ich muss vorab sagen: Es war ein kleiner Glücksgriff.

Inhalt:

Was ist Glück? Warum ist es uns so wichtig? Können wir überhaupt glücklich sein? Wenn ja, für wie lange? Und wie?

In diesem kleinen Büchlein gibt Thomas Hohensee die Antworten, und zwar ohne Dogmen oder strikte Vorgaben. Es geht viel mehr um die ganz persönliche Art von Glück- und um ein paar Erkenntnisse, die der Autor mit uns teilt.

Meine Meinung:

Sehr interessant! Ich halte mich keiner Religion für richtig zugehörig, viel mehr picke ich mir aus allem was Interessantes raus. Und Buddhismus gehört für mich definitiv zu den Dingen, die ich sehr interessant finde- und wodurch ich übrigens auch zumindest teilweise vegan geworden bin.

Hier gibt es wirklich keine Dogmen, der Autor hält den Leser auch keine Blumenweisheiten vors Gesicht, wie das viele andere Bücher machen. Ich würde es auch nicht wirklich als Selbsthilfebuch bezeichnen, eher als eine Art, keine Ahnung, vielleicht eine Anleitung zum Glück. Auch um Buddha geht es hier nur sehr bedingt, er wird als ein Vorbild dargestellt, das allerdings auch nicht fehlerfrei ist. Schließlich war Buddha auch nur ein Mensch, und als Mensch hat er es geschafft, sein Glück zu finden. Wie er das gemacht haben könnte, wird in diesem Buch dargestellt. Wir erfahren von einigen Wegen, zu Glück zu finden, Dinge, die wir vermeiden sollten. Bei der Anleitung zum Unglücklichsein musste ich sehr lachen, das war echt toll 😉 Ein wenig nervig fand ich die zahlreichen Hinweise auf sein anderes Buch, das hätte man ein, zweimal erwähnen können, aber nicht so oft. Auf der anderen Seite erwähnte er auch noch andere Bücher, und eines davon klang so interessant, dass ich es heute direkt ausgeliehen habe. Davon werde ich euch natürlich auch berichten.

Was ich aus diesem Buch gelernt habe:

Glück ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich, es ist nicht von anderen abhängig. Ich möchte mich jetzt vermehrt wieder um die Frage kümmern, was Glück für mich bedeutet und wie ich es erreichen kann. Vielleicht folgt hier eines der vielen privaten „Happiness- Projekt“e. Wollte das Buch auch nochmal lesen…

Fazit:

Trotz seiner Schlankheit ein lesenswertes Buch, in das man ruhig öfter mal reinschauen kann, um sich einige Dinge wieder ins Gedächtnis zu rufen.

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