Archiv der Kategorie: Rezensionen

Richard P. Feynman- Es ist so einfach

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Dieses Werk ist mein erstes Buch von Feynman. Zwischenzeitlich hatte ich ein anderes Buch angefangen, in dem Bücher von ihm erwähnt werden, also landete dieses hier auch auf meiner Liste.

Inhalt:

Hier sind verschiedene Vorträge des theoretischen Physikers und Nobelpreisträgers Feynman gesammelt worden. Sie handeln von Religion, dem Durst des Entdeckens, seiner Mitarbeit an der Atombombe und wie er damit umgeht, seinem ersten Vortrag und noch einigen anderen Dingen.

Meine Meinung:

Interessant ;). Es ist schön zu sehen, dass es immer mehr Bücher gibt, die das mit der Physik nicht so eng sehen, sondern sich bemühen, diese auf eine verständliche und interessante Art und Weise darzustellen. Hier wird allerdings nicht die Physik an sich erklärt, keine Formeln oder Ähnliches. Viel mehr wird der Begeisterung dahinter Ausdruck verliehen, Feynman erklärt, warum Physik so wichtig ist, welchen Stellenwert sie in unserer heutigen Zeit einnimmt. Und warum Physik einem nicht den Zauber nimmt, sondern die Sichtweise sogar noch verbessert. Sehr schön erklärt er das anhand einer Blume, die ihm ein Künstlerfreund vor die Nase hält und vorwirft, er als Physiker könne die Schönheit gar nicht so zur Kenntnis nehmen, sondern lediglich in Einzelteile zerlegen. Die Antwort Feynmans darauf war sehr interessant 😉 Überhaupt kommen sehr viele Beispiele in dem Buch vor, er scheint auf alles eine Antwort oder Erklärung zu haben. Oft wird aus dem Nähkästchen geplaudert.

Was ich aus diesem Buch gelernt habe:

Der Gedanke, der mich auch zum lernen motiviert: Physik muss nicht langweilig oder trocken sein, es gibt noch mehr Menschen, die sie faszinierend darstellen können. Physik will nicht auseinandernehmen, sie will verstehen. Und es gibt noch so viele Dinge, die man nicht versteht! Das wird bestimmt nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein.

Fazit:

Man kann das Buch lesen, muss es aber nicht. Sicherlich ist es sehr interessant, aber größtenteils abseits der Physik. Es dient mehr dazu, den Physiker Feynman kennenzulernen, nicht um seine großartige Denkweise. Als Einstieg ist es bestimmt sehr empfehlenswert, und ich bin auf seine anderen Bücher gespannt.

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Thomas Hohensee- Glücklich wie ein Buddha

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Wieder ein Buch aus der Stadtbib! In der nächsten Zeit wird es vorrangig um Bücher aus diesem wundervollen Ort gehen- allerdings bis auf äußerst wenige Ausnahmen auch nur naturwissenschaftliche Bücher. Aber keine Sorge, die sind sehr interessant!

Dieses hier kam auf meinen Stapel, da ich ja gerade mal wieder so eine kleine Selbstfindungsphase habe. Und ich muss vorab sagen: Es war ein kleiner Glücksgriff.

Inhalt:

Was ist Glück? Warum ist es uns so wichtig? Können wir überhaupt glücklich sein? Wenn ja, für wie lange? Und wie?

In diesem kleinen Büchlein gibt Thomas Hohensee die Antworten, und zwar ohne Dogmen oder strikte Vorgaben. Es geht viel mehr um die ganz persönliche Art von Glück- und um ein paar Erkenntnisse, die der Autor mit uns teilt.

Meine Meinung:

Sehr interessant! Ich halte mich keiner Religion für richtig zugehörig, viel mehr picke ich mir aus allem was Interessantes raus. Und Buddhismus gehört für mich definitiv zu den Dingen, die ich sehr interessant finde- und wodurch ich übrigens auch zumindest teilweise vegan geworden bin.

Hier gibt es wirklich keine Dogmen, der Autor hält den Leser auch keine Blumenweisheiten vors Gesicht, wie das viele andere Bücher machen. Ich würde es auch nicht wirklich als Selbsthilfebuch bezeichnen, eher als eine Art, keine Ahnung, vielleicht eine Anleitung zum Glück. Auch um Buddha geht es hier nur sehr bedingt, er wird als ein Vorbild dargestellt, das allerdings auch nicht fehlerfrei ist. Schließlich war Buddha auch nur ein Mensch, und als Mensch hat er es geschafft, sein Glück zu finden. Wie er das gemacht haben könnte, wird in diesem Buch dargestellt. Wir erfahren von einigen Wegen, zu Glück zu finden, Dinge, die wir vermeiden sollten. Bei der Anleitung zum Unglücklichsein musste ich sehr lachen, das war echt toll 😉 Ein wenig nervig fand ich die zahlreichen Hinweise auf sein anderes Buch, das hätte man ein, zweimal erwähnen können, aber nicht so oft. Auf der anderen Seite erwähnte er auch noch andere Bücher, und eines davon klang so interessant, dass ich es heute direkt ausgeliehen habe. Davon werde ich euch natürlich auch berichten.

Was ich aus diesem Buch gelernt habe:

Glück ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich, es ist nicht von anderen abhängig. Ich möchte mich jetzt vermehrt wieder um die Frage kümmern, was Glück für mich bedeutet und wie ich es erreichen kann. Vielleicht folgt hier eines der vielen privaten „Happiness- Projekt“e. Wollte das Buch auch nochmal lesen…

Fazit:

Trotz seiner Schlankheit ein lesenswertes Buch, in das man ruhig öfter mal reinschauen kann, um sich einige Dinge wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Sam Kean- Die Ordnung der Dinge

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Hach ja… eigentlich sollte ich mich viel eher daran machen, die ganzen Bücher hier in meiner Wohnung zu lesen, aber manchmal komme ich an interessanten Büchern in der Bib nicht vorbei- zumal ich auch noch die Ausrede habe, dass es mir ein wenig beim lernen hilft 😉

Inhalt:

Sam Kean hat im Laufe seines bisherigen Lebens alle möglichen Geschichten rund um die Elemente gesammelt. Ihre Herkunft, ihre Entdecker, ihre Wirkungen, Nachwirkungen, Irrtümer….es gibt Abstecher in die Biologie, Geologie, Astronomie, Quatenphysik, aber auch viele verrückte Geschichten, die Mörder- Elemente auf dem Giftkorridor, die Politik der Elemente und noch sehr vieles mehr.

Rezension:

Wow! Das erste Buch über Chemie, das ich abseits meines Selbststudiums gelesen habe. Andere naturwissenschaftliche Bücher werden hier auch noch vorgestellt, keine Sorge. Doch dieses hier? Richtig gut! Selten habe ich etwas so interessantes gelesen. Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass es viel mehr eine Liebeserklärung an die Elemente und ihr Periodensystem als ein Buch ist. Wie so viele andere stand ich als Schüler auch ratlos vor diesem Schaubild im Chemie- Unterricht, habe es nur in Ansätzen begriffen (dachte ich) und schon bald darauf vergessen. Doch dieses Buch hier hat mir in der kurzen Zeit mehr beigebracht, als vermutlich meine Lehrer wussten- oder bereit waren, ihr Wissen zu verteilen. So viel habe ich jetzt über Namen der Elemente gelernt, dieses Kauderwelsch ergibt einen Sinn, über die Entdeckungen und Irrtümer, wie sie entdeckt wurden, was man alles damit anstellen kann, welche grandiose Geschichte hinter diesen aus zwei bis drei Buchstaben bestehenden Kästchen steckt. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, mal zu lesen, selbst wenn man sich gar nicht für Chemie interessieren sollte- hier durch, durch dieses Buch, wird das Interesse mit Sicherheit geweckt. Alles ist sehr leicht verständlich, allerdings ohne den Leser für blöd zu halten, einfach nur genial erklärt. Schaut unbedingt mal rein!

Fazit:

Relativ zu Anfang vergleicht Kean das Periodensystem mit einer Burg, einem Schloss. Ich stimme ihm absolut zu. Denn mit jeder Tür, die sich öffnet, entdeckt man neue, verblüffenden Dinge, die man nicht für möglich gehalten hätte. Zwar habe ich mir dieses Buch nur ausgeliehen, doch es ist eines, das auf jeden Fall noch im Laufe diesen Jahres auch in meinem Regal zu finden sein wird!

Patrick Rothfuss- Die Furcht des Weisen, Teil 1

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Hach ja…ich weiß, ich weiß. Schande über mich… streut Asche über mein Haupt. Zwei Monate ist es nun fast schon her. Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass ich auch wirklich nicht viel zum lesen gekommen bin. Teilweise habe ich ein bis zwei Wochen an einem Buch gesessen. Zwar lag das auch an der Auswahl der Lektüre, aber naja…mal sehen, wie das in Zukunft hier wieder wird 😉

Jetzt kommen wir jedenfalls mit reichlich Verspätung und doch noch pünktlich zum Weihnachtsfest zu einem tollen Buch, das ich euch vorstellen möchte.

Für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares möchte ich dem Klett- Cotta- Verlag herzlich danken! Und auch für die Geduld…

Inhalt:

Nach seiner kurzen Jagd auf die Chandrian kehrt Kvothe in die Universität zurück. Dort findet er jedoch keine Ruhe, denn merkwürdige Anschläge und Begebenheiten häufen sich, es gibt bekannte und neue Gegner, die ihn weit fort oder am besten noch tot sehen wollen. Kvothe muss sich überlegen, wie lange er noch dort bleiben kann. Oder ob es nicht vielleicht besser ist, die Universität zu verlassen.

Ein scheinbar glücklicher Zufall führt in schließlich fort, an neue Länder und in neue Abenteuer. Langsam wächst Kvothe zu einer richtigen Legende heran. Dass er sich dabei gerade in der Pubertät befindet und Probleme mit einigen weiblichen Personen bekommt, macht die Angelegenheit jedoch nicht gerade leichter. So tauchen alte Bekannte auf, doch auch neue, faszinierende Charaktere lassen nicht lange auf sich warten. Einige von ihnen stehen auf Kvothes Seite, und diese Personen braucht er mehr denn je, denn er kommt den Chandrian immer näher…

Meine Meinung:

Es geht weiter mit Kvothe! Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf diese Fortsetzung gefreut habe 😉 Endlich erfahren wir, wie es mit ihm weitergeht… Obwohl ich nicht sehr begeistert darüber war, dass das Buch aufgeteilt wurde, so kann ich es doch auch ein wenig nachvollziehen. Dieser Band ist ähnlich umfangreich wie „Der Name des Windes“, wenn auch nicht ganz sooo genial geschrieben. Es ist schwierig, an ein solches Werk anzuknüpfen, doch ich denke, Patrick Rothfuss hat das ganz gut hinbekommen. Wir erfahren viele neue Dinge, auch die oben erwähnten neuen Charaktere werden eingeführt oder wir treten näher mit ihnen in Bekanntschaft. Von Puppet erwarte ich zum Beispiel noch einiges und bin gespannt, ob und wann er wieder auftaucht. Genau wie Meister Elodin, einer meiner Lieblinge. Er ist einfach eine faszinierende Gestalt, und gleich auf den ersten 150 Seiten kommt man wegen ihm sehr ins Lachen.

Wenn man Bücher rezensiert, kommt man nicht umhin, andere Rezensionen zu lesen. So wurde bei „Die Furcht des Weisen“ oft der scheinbare Schwerpunkt auf das Sexuelle und auf Kvothes Wahrnehmung der Frauen bzw. umgekehrt bemängelt. Nun, es stimmt, dass ist wirklich auffällig. Andererseits aber auch sinnvoll. Bei aufmerksamen Lesen wird klar, dass sich Kvothe nun einfach in der Pubertät befindet. Es wäre merkwürdig, wenn das ganz und gar untergangen wäre oder Rothfuss das nicht auf diese Art deutlich gemacht hätte. Es gehört dazu! Gut, man hätte es nicht so übertreiben müssen, aber sonst hätte man wohl auch schwerlich einen Gedanken darauf verwendet 😉

Inhaltlich kommt das Buch nicht ganz an „Der Name des Windes“ heran. Ich bin mir nicht sicher, ob das an dieser Zweiteilung liegt oder nicht, auf alle Fälle bin ich auf den Folgeband im Februar 2012 gespannt. Den lasse ich mir bestimmt nicht entgehen. Denn sprachlich und vom roten Faden her gibt es schon interessante Begebenheiten, Rothfuss bzw. Kvothe bleiben sich auf jeden Fall treu, auch bei den anderen Mitstreitern gibt es keine Auffälligkeiten. Es ist kein Buch, dass einfach um der Nachfolge willen geschrieben wurde. Nur weil der erste Band gut lief muss man nicht immer weiterschreiben. Hier jedoch war das angebracht.

Fazit:

Wer „Der Name des Windes“ gelesen hat, wird sich auch mit „Die Furcht des Weisen“ anfreunden können, da bin ich mir sicher. Und Fans von Kvothe sowieso 😉 Also, lesen!

Die 100 beliebtesten Bücher der Deutschen

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Auf diese Liste bin ich gerade eben bei Catbooks gestoßen,  die diese Liste wiederum von anderen Quellen hat. Werft mal einen Blick drauf! Ich nehme mir jedenfalls an ihr ein Beispiel und markier auch mal die Bücher, die ich schon gelesen habe. Habe noch nicht wirklich drüber geguckt, bin also gespannt…

1. Suzanne Collins – Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele
2. Stephenie Meyer – Biss zum Morgengrauen
3. J. K. Rowling – Harry Potter und der Gefangene von Askaban
4. J. K. Rowling – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
5. Walter Moers – Die Stadt der träumenden Bücher
6. Michael Ende – Die unendliche Geschichte
7. J. R. R. Tolkien – Der Herr der Ringe: Die Gefährten
8. Markus Zusak – Die Bücherdiebin
9. Carlos Ruiz Zafon – Der Schatten des Windes
10. Cornelia Funke – Tintenherz
11. Ken Follet – Die Säulen der Erde
12. Kerstin Gier – Rubinrot
13. Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind
14. Jane Austen – Stolz und Vorurteil
15. Patrick Süßkind – Das Parfüm
16. J. K. Rowling – Harry Potter und der Stein der Weisen
17. Stephenie Meyer – Biss zum Ende der Nacht
18. J. K. Rowling – Harry Potter und der Orden des Phönix
19. Cassandra Clare – City of Bones
20. Stephenie Meyer – Seelen
21. J. K. Rowling – Harry Potter und der Feuerkelch
22. Cecilia Ahern – P.S. Ich liebe Dich
23. J. R. R. Tolkien – Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
24. Stephenie Meyer – Biss zum Abendrot
25. Simon Beckett – Die Chemie des Todes
26. Douglas Adams – Per Anhalter durch die Galaxis
27. Stieg Larsson – Verblendung
28. Marion Zimmer Bradley – Die Nebel von Avalon
29. Oscar Wilde – Das Bildnis des Dorian Gray
30. Ally Condie – Die Auswahl
31. Diana Gabaldon – Feuer und Stein
32. J. R. R. Tolkien – Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
33. Donna W. Cross – Die Päpstin
34. Sebastian Fitzek – Die Therapie
35. Michael Ende – Momo
36. Khaled Hosseini – Drachenläufer
37. Kerstin Gier – Smaragdgrün
38. J. R. R. Tolkien – Der kleine Hobbit
39. Stieg Larsson – Verdammnis
40. Audrey Niffenger – Die Frau des Zeitreisenden
41. J. K. Rowling – Harry Potter und der Halbblutprinz
42. Stephenie Meyer – Biss zur Mittagsstunde
43. Antoine de Saint-Exupery – Der kleine Prinz
44. Dan Brown – Illuminati
45. Maggie Stiefvater – Nach dem Sommer
46. Astrid Lindgren – Ronja Räubertochter
47. Kerstin Gier – Saphirblau
48. Anna Gavalda – Zusammen ist man weniger allein – Film gesehen
49. Frank Schätzing – Der Schwarm
50. Cody McFayden – Die Blutlinie
51. Noah Gordon – Der Medicus
52. Dan Brown – Sakrileg
53. Cassandra Clare – City of Glass
54. Christopher Paolini – Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter
55. Tess Gerritsen – Die Chirurgin
56. Arthur Golden – Die Geisha
57. Charlotte Bronte – Jane Eyre
58. Iny Lorentz – Die Wanderhure
59. Patrick Rothfuss – Der Name des Windes
60. Johann Wolfgang Goethe – Faust
61. Suzanne Collins – Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe
62. Daniel Glattauer – Alle sieben Wellen
63. Ursula Poznanski – Erebos
64. Antonia Michaelis – Der Märchenerzähler
65. Jodi Picoult – Beim Leben meiner Schwester
66. Sebastian Fitzek – Der Seelenbrecher
67. Umberto Eco – Der Name der Rose
68. Walter Moers – Die 13 1/2 Leben des Käpt`n Blaubär
69. Kerstin Gier – Die Mütter-Mafia
70. Kristin Cashore – Die Beschenkte
71. Stieg Larsson – Vergebung
72. Jostein Gaarder – Sofies Welt
73. Bettina Belitz – Splitterherz
74. Simone Elkeles – Du oder das ganze Leben
75. Friedrich Dürenmatt – Die Physiker
76. Nina Blazon – Faunblut
77. Akif Pirnicci – Felidae
78. Kai Meyer – Arkadien erwacht
79. Simon Beckett – Kalte Asche
80. Rebecca Gable – Das Lächeln der Fortuna
81. George Orwell – 1984
82. Isabel Abedi – Lucian
83. Cecila Ahern – Für immer vielleicht
84. Milan Kundera – Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
85. J. K. Rowling – Harry Potter und die Kammer des Schreckens
86. Paulo Coelho – Veronika beschließt zu sterben
87. Bram Stoker – Dracula
88. P. C. & Christin Cast – Gezeichnet
89. John Boyne – Der Junge im gestreiften Pyjama
90. David Safier – Mieses Karma
91. Cody McFayden – Der Todeskünstler
92. Terry Pretchett – Gevatter Tod
93. Suzanne Collins – Die Tribute von Panem: Flammender Zorn
94. Anne Frank – Das Tagebuch der Anne Frank
95. Astrid Lindgren – Pippi Langstrumpf
96. Bernhard Schlink – Der Vorleser
97. Kerstin Gier – Für jede Lösung ein Problem
98. Christiana F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
99. Otfried Preußler – Krabat
100. Lauren Oliver – Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Ooookay…also, orange bedeutet, die habe ich schonmal gelesen und teilweise sogar rezensiert. Damit komme ich auf 66 von 100 Büchern. Nicht schlecht. Einerseits. Andererseits lässt das aber auch den Eindruck zu, dass ich tatsächlich nur lese. Das fiel mir in den letzten Tagen mal so auf. Versteht mich nicht falsch, ich habe Freunde und unternehme auch was mit ihnen, aber ein wenig traurig stimmt mich diese obrige Liste schon. Kommt euch das auch manchmal so vor?

Kathy Reichs- Hals über Kopf

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Weiter gehts! Haben es ja auch bald geschafft, keine Sorge^^ Ich freue mich auch schon, danach etwas anderes zu lesen. Und es gibt viele interessante Bücher, die ich euch dann vorstellen will! Doch kommen wir erst einmal zu diesem hier:

Englischer Titel: Break no Bones

Reihe: Temperance Brennan, Band 9

Inhalt:

Tempe macht mit ihren Studenten eine Ausgrabung. Die ist auch erfolgreich, finden sie doch Skelette von Ureinwohnern. Es ist fast wir Urlaub. Dann aber, am letzten Tag, finden sie ein weiteres Skelett: Und das ist definitiv nicht so alt, dass es dort hingehören. Wer ist das also? Als einzige Anthroplogin vor Ort wird Tempe gebeten, sich an die Aufklärung des Falls zu machen. Sie stimmt zu, und kommt einer ganzen Reihe von Merkwürdigkeiten und verwirrenden Begebenheiten auf die Spur.

Meine Meinung:

Nachdem ich vom letzten Band so super enttäuscht war, entschädigt dieser vollkommen! Ich war wirklich begeistert, das kann ich euch sagen. Woran das liegt? An all den Dingen, die mich auch schon vorher von dieser Reihe überzeugt haben…

So lernen wir hier auch eine weitere Freundin von Tempe kennen, Emma. Sie kennen sich schon lange und kommen wunderbar miteinander aus, doch plötzlich scheint Emma etwas vor Tempe verheimlichen zu wollen. Das Ende fand ich schade, aber es ist gut, dass hier nichts theatralisch überspitzt wurde.

Ryan taucht ebenfalls wieder auf. Echt, ich liebe diese Dialoge! Die sind einfach nur genial. Die Chemie zwischen den beiden Charakteren ist klasse beschrieben, mit all ihren Eigenheiten und kleinen Spielchen. Vor allem ist nicht alles nur Liebe, Freude und der obligatorische Eierkuchen, sondern sie haben beide auch ihre schlechten Tage, die alles umso überzeugender machen. Manchmal würde ich zu gerne wissen, wer wohl die Vorlage für die Figur des Andrew Ryan ist. sofern es denn eine gibt.

Doch die Dialoge zwischen Ryan und Tempe sind noch nicht alles. Erstmalig stoßen in diesem Buch nämlich auch Pete und Ryan aufeinander. Herrlich! Der Sarkasmus und das Testosteron, die hier zusammenprallen! Oft habe ich laut aufgelacht, weil es einfach so super war. Und hier merkt man auch, welchen Platz die Männer in Tempes Leben einnehmen, auch wenn es einige unschöne Momente gibt, die den Grund für spätere Entwicklungen in den Folgebüchern legen (bin jetzt bei „Das Grab ist erst der Anfang“ angekommen).

Der Fall ist ebenfalls wieder sehr interessant. Etwas doof fand ich die Verwirrung, die bei Tempe gegen Ende des Buches entstand, aber für den Leser war es nicht anders. Wir bekommen ja alle dieselben Hinweise.

Warum ich euch das Buch empfehlen kann:

Es hat mich mehr als ausreichend für „Totgeglaubte leben länger“ entschädigt. Wenn man bisher von einer Kathy Reichs- Hochform sprechen kann, dann in diesem Band. Die Autorin hat echt alles rausgeholt, was möglich war, und das sehr gekonnt miteinader verknüpft. Äußerst empfehlenswert!

Kathy Reichs- Totgeglaubte leben länger

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Argh! Leute, ich bin rückfällig geworden. Eigentlich wollte ich mir in der Bib nur das neue Kathy Reichs- Buch abholen, aber es war noch eine Freundin dabei, und naja…mit insgesamt sechs Bücher kam ich wieder raus. Zwar für mich erstaunlich wenig, aber trotzdem mehr, als ich wollte. Habe ja noch Reichs, dann noch Pendergast, Harrisson, ein Freund (Hey, M!) hat mir noch Bücher ausgeliehen…ich arbeite dran, versprochen! Zumindest wird hier so kein Mangel an Rezensionsbüchern sein 😉

Englischer Titel:  Cross Bones

Reihe: Temperance Brennan, Band 8

Inhalt: Tempe wird hinzugerufen, um einen verstorbenen Juden zu untersuchen. Mord oder Selbstmord? Ein Mann will ihr diese Rätselei abnehmen und gibt ihr ein Foto, auf dem ein Skelett zu sehen ist. Angeblich wurde wegen diesem Foto gemordet. Das macht Tempe natürlich neugierig, sie will wissen, wer das Skelett ist und wo es liegt. Zusammen mit Detective Ryan reist sie den Spuren nach- die alle nach Israel führen.

Meine Meinung:

Ganz ehrlich? Für mich das schlechteste Buch der REihe und absolut langweilig. Es konnte mich von vorne bis hinten nicht einmal ansatzweise überzeugen. Ich weiß, dass viele der Meinung sind, dies wäre mit das beste Buch von Kathy Reichs, sie sei in Hochform und so weiter, aber für mich war es nichts.

Die Story rund um das Skelett klingt interessant, konnte mich aber einfach nicht begeistern. Immer diese Überlegungen zur Bibel, Jesus, hat er überlebt, oder doch nicht, war er Mensch, Gott…vielleicht nerven mich auch einfach nur diese ganzen Verschwörungstheorien.

Klar, Tempe und Ryan waren wieder cool, doch das war wohl das einzig Gute. Mehr kann ich beim besten Willen nicht finden. Tempes Bekannter Jack, der hier vorgestellt wird, kommt ebenfalls sehr unsympathisch rüber.

Tja, ich fürchte, das wars bei diesem Buch mit meiner Meinung. Kurz und knapp. Will euch ja auch nicht zuschwafeln…deswegen…

Meine Empfehlung:

Nicht kaufen. Lest es nur, wenn ihr auf den Verschwörungszug a la Sakrileg und Co aufgesprungen seid. Sonst lasst es einfach links liegen. Es gibt wirklich bessere Bücher von Reichs.